Social Media richtig nutzen – 

Vom Beziehungsstatus-Update zum Erfolgsmultiplikator

loveletter

Mehr als nur Selfies?

Wer kennt das nicht: Mit einem lauten Stöhnen überfliegt man seinen Facebook News Feed und kann nicht fassen was so mancher hier „teilt“. Das harmloseste sind noch die alltäglichen Fotostrecken vom Mittagessen des Kollegen, Nachbarn oder alten Schulfreundes. Der ein oder andere wartet sogar mit haarsträubenden Posts über intime Details seines Privatlebens oder mit beinahe stündlichen „Beziehungsstatus-Updates“ auf.

Social Media at it’s best, oder at ist worst? Schwer zu beantworten.

Irgend etwas treibt uns ja trotz der angeblich so nervigen „Facebook-Fails“ stetig an unsere Timeline zu öffnen und anzufangen zu scrollen…. und scrollen… und scrollen…. und irgendwie gefällt es uns so zwischen interessanten Artikeln unserer Lieblingsmagazine und Blogs durch die intimen Bekenntnisse unserer Mitmenschen aufgeheitert zu werden.

Facebook als Werbetool

fb

DIE Marketingplattform

Leider werden dennoch sehr viele Menschen von diesem „Facebook-Spam“ abgeschreckt und fangen an das Netzwerk zu meiden, welches allerdings nicht nur die Möglichkeit zur Veröffentlichung sinnloser Status-Updates, sondern vor allem auch zu einer extrem effektiven und günstigen Art der Werbung bietet.

Was auch aus den Augen verloren wird ist, dass Facebook rein zum Zweck der Werbung erschaffen wurde. Menschen dürfen das Netzwerk kostenlos nutzen, als Gegenleistung stellt man seine Daten für Werbezwecke zur Verfügung. Und auch all die netten Neuigkeiten, die mir über meinen Newsfeed von Unternehmen, Produkten, Veranstaltungen usw. entgegenflattern dienen nur einem Zweck: Werbung machen.

Welche Vorteile bietet mir Facebook als Werbetool überhaupt? Die Antwort ist: Wenn man es richtig macht, jede Menge.

„Richtig“ bedeutet, dass man hier einigen Aufwand und Zeit investieren muss um für Facebook-Fans interessant zu sein und auch zu bleiben. Ein paar stupide Posts bezüglich des Wetters oder der anstehenden Feiertage werden kaum gewinnbringend sein. Versuchen Sie statt dessen den Followerninteressanten, knackigen Content zu bieten der, ähnlich wie eine Werbeanzeige in einer Zeitung, Qualität bietet und ins Auge sticht.

Der größte Vorteil ist sicher der Kostenfaktor. Eine Unternehmensseite in Facebook einzustellen ist kostenlos, was in keinem Fall selbstverständlich ist. Auf anderen Plattformen muss man meist einen Mitgliedsbeitrag zahlen, obwohl man dort nicht mal annähernd damit rechnen kann eine ebenso große Anzahl an Menschen erreichen zu können.

Auch ist die Schaltung für Werbekampagnen in Facebook sehr kostengünstig. Bereits mit einem Budget von 200 € kann man hier 1.000 Likes einfahren. Also 1000 Leute, die Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung signalisieren und zukünftig Ihren Posts folgen können. Bei diesen Kampagnen kann man seine Zielgruppe sehr spezifisch definieren, wie es noch vor einigen Jahren nur mit teurer Software oder dem Engagement einer Online-Agentur möglich war.

TIPP

Stellen Sie sich vor was wäre wenn jeder Post in Facebook ca. 10 Euro kosten würde. Dann würden Sie sich zwei mal überlegen, ob das Foto vom Regenbogen vorm Bürofenster etwas auf Ihrer Unternehmens-Facebook-Site verloren hat. Nur weil wir nichts zahlen müssen, heißt es nicht, dass wir in Social Networks unseren Müll entsorgen dürfen.